Warum physische Post im digitalen Vertrieb wirkt
Ein durchschnittliches Vertriebspostfach ist voll. Eine Karte im Briefkasten ist es nicht. Genau darin liegt der Grund, warum gedruckte Post in einem sonst digitalen Prozess auffällt: Sie konkurriert mit deutlich weniger anderen Nachrichten um Aufmerksamkeit.
Drei Momente, in denen Post wirkt
Nach dem ersten Gespräch. Eine kurze Karte im Anschluss an ein Erstgespräch bleibt länger präsent als eine Follow-up-Mail.
Beim Vertragsabschluss. Ein gedruckter Dank markiert den Übergang von Verkauf zu Zusammenarbeit.
Bei ruhenden Kontakten. Kontakte, die auf E-Mails nicht mehr reagieren, lassen sich mit Post oft noch einmal erreichen.
In bestehende Prozesse einbauen
Post ersetzt keine Sequenz, sie ergänzt sie. In der Praxis heißt das: ein fester Schritt im CRM, ein definierter Auslöser und eine Vorlage, die nicht jedes Mal neu abgestimmt werden muss.
Was Sie messen sollten
Damit der Kanal nicht Bauchgefühl bleibt, lohnen sich zwei einfache Kennzahlen:
- Antwortquote der Kontakte mit Karte gegenüber der Kontrollgruppe ohne
- Zeit bis zum nächsten Termin nach dem Versand
Wo Post nicht passt
Bei sehr großen, wenig qualifizierten Listen ist gedruckte Post teuer und wirkt beliebig. Der Kanal spielt seine Stärke dort aus, wo Empfänger bewusst ausgewählt sind.